Vier Schirm-Platanen für Münsingen - 140'000 Mangroven für die Welt

Anlässlich ihres 140. Geburtstags unterstützt die Funk Gruppe ein Aufforstungsprojekt in Myanmar und leistet dabei einen wertvollen Beitrag für den Klimaschutz. Ein symbolisches Zeichen wurde auch bei der Übergabe der neu eröffneten Gartenterrasse des Alterszentrums Schlossgut in Münsingen gesetzt - vier Schirm-Platanen sorgen nun für reichlich Schatten.

Auch die Stiftung für Betagte in Münsingen, eine langjährige Funk-Kundin, hat Grund zum Feiern. Das Team unter der Leitung von Adrian Junker, feiert mit dem "Fest der Freude" ihr 40-jähriges Bestehen. Wundervoll knorrig gewachsene Baumriesen, welche teilweise über 100 Jahre alt sind, zieren den Park des Schlosses Münsingen. Die Mehrzahl dieser alten Baumriesen sind Ahornblättrige Platanen. Da lag es nahe, dass auch die, gleich an den Park angrenzende, neu gestaltete Gartenterrasse des Alterszentrums Schlossgut von Platanen beschattet werden soll.

Die vier gepflanzten Schirm-Platanen, welche die Funk Niederlassung Bern mitfinanzierte, wurden in der Baumschule Gartenpflanzen Daepp in Münsingen während rund 16 Jahren angezogen. Auch Patrick Daepp überzeugt mit seinem familiengeführten, innovativen Unternehmen bereits in der fünften Generation. Die grösste deutschsprachige Gärtnerzeitschrift kürte die 1. Erlebnis-Baumschule mit Gartencenter zur "Gärtnerei des Jahres 2018". Mit dem Team Daepp waren somit Profis vor Ort, welche das gemeinsame Projekt unterstützten und fachgerecht umsetzten.

"Ein 40-jähriges, ein 140-jähriges Firmenjubiläum und zwei familiengeführte Unternehmen in der 5. Generation. Ein schöneres Bild, welches die Symbolik unseres Aufforstungsprojekts nicht besser wiedergeben kann. Ein Bild, welches mehr als tausend Worte sagt." freut sich Marc Rothenbühler, Leiter Niederlassung Bern.

v.l.n.r.: Beat Moser, Stiftungsratspräsident Stiftung für Betagte, Patrick Daepp, Geschäftsleiter und Inhaber Gartenpflanzen Daepp, Adrian Junker, Zentrumsleiter Stiftung für Betagte und Marc Rothenbühler, Funk Gruppe

Die Ahornblättrige oder gewöhnliche Platane ist eine Hybride aus der Gattung der Platanen (Platanus). Sie ist um 1650 durch eine Kreuzung aus der Amerikanischen Platane (Platanus occidentalis) und der Morgenländischen Platane (Platanus orientalis) entstanden. Im Gegensatz zum Elternteil Platanus orientalis ist sie sehr winterhart. Aufgrund ihrer Blattform wird die Ahornblättrige Platane oft mit Ahorn verwechselt.

Anhand von fossilen Resten auf Grönland ist nachgewiesen, dass die Platane schon vor etwa 90 Millionen Jahren in der Kreidezeit und auch im Tertiär in ganz Europa vorhanden war. Vor ungefähr 300'000 Jahren verschwand sie jedoch während der Eiszeiten. In Europa, ausser im Balkan, da hat sie überlebt, ist sie durch Anpflanzung wieder eingeführt worden. Die orientalische Art breitete sich von Italien her in Europa aus. 1561 kam sie nach England, 1750 nach Frankreich. Die westliche Art, -occidentalis- genannt, gelangte 1640 durch die Entdeckung Amerikas nach Europa.

Die erste Kreuzung beider Arten entstand in den botanischen Gärten von Oxford im 18. Jahrhundert. Man bezeichnete sie als Ahornblättrige Platane. 

Der Name Platane wird auf das griechische Wort platys- zurückgeführt, das so viel wie weit ausgebreitet bedeutet und die mächtigen Stämme und stattlichen Kronen beschreibt. Die Platane kann ein hohes Alter von 1000 Jahren erreichen. Sie wird schon in der Bibel erwähnt und galt im Altertum als der schönste Baum des Orients. So steht die Platane des Hippokrates auf Kos. Napoleon Bonaparte soll für seine in den Krieg ziehenden Soldaten Platanen an den Landstrassen angepflanzt haben. Deshalb sind auch heute noch in Paris 40 Prozent alles Stadt-Bäume Platanen.

In Mitteleuropa ist die Ahornblättrige Platane heute häufig als Park- und Alleebaum anzutreffen. Die Ahornblättrige Platane wächst als sommergrüner Baum und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 45 Metern. Es sind über 300 Jahre alte Exemplare bekannt, die noch immer wuchskräftig sind. Da die Rinde nicht mitwächst, wird sie im Sommer regelmässig mit zum Teil lautem Geräusch in kleinen Platten abgeworfen. Die Vitalität der Bäume bleibt dadurch unverändert erhalten und darunter kommt die junge Borke dunkelgrau bis gelb-braun zum Vorschein.

Quelle: Gartenpflanzen Daepp


Ihr Ansprechpartner

Marc Rothenbühler
Leiter Niederlassung Bern / Mitglied des Management-Teams
Dipl. Betriebswirtschafter NDS
+41 58 311 02 14
marc.rothenbuehler(at)funk-gruppe.ch

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